Die Lebenserwartung bei Katzen und Katern ist generell gestiegen. Gründe hierfür sind u.a. eine bessere medizinische Versorgung sowie mehr Bewusstsein der Katzenhalter in Sachen Ernährung ihrer Katze. Eine Katze kann je nach Rasse 18 bis 20 Jahre alt werden. Durchschnittlich wird eine Katze 15 bis 18 Jahre alt, was umgerechnet rund 85 Menschenjahren entspricht. Mit dem Alter gehen einige Veränderungen einher, und das Leben mit einem Katzensenior gestaltet sich anders als mit einer jungen Katze.

Zeichen der Zeit

Der Alterungsprozess geschieht zumeist langsam, außer dein Katzensenior ist plötzlich schwer erkrankt oder hat einen Unfall erlitten. Solche Ereignisse können den Alterungsprozess deutlich beschleunigen. Es gibt einige deutliche Anzeichen, dass deine Samtpfote langsam ein Katzensenior wird, wie beispielsweise:

  • Gewichts- und Appetitverlust
  • Zahnprobleme
  • nachlassendes Hör- und Sehvermögen
  • schwächeres Immunsystem mit erhöhter Infektionsanfälligkeit
  • veränderter Schlafrhythmus hin zu mehreren kurzen Schlafphasen
  • struppigeres, stumpferes Fell
  • vermehrter Haarausfall
  • steifere Gelenke und abnehmende Beweglichkeit
  • Unterstützung für die Seniorkatze

Es gibt viele Möglichkeiten, deiner Katze das Älterwerden so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit kleinen Hilfen kannst du deiner Seniorkatze das Leben erleichtern. Hierzu gehören:

Zunächst solltest du auf regelmäßige Check-ups beim Tierarzt achten, um den Allgemeinzustand deiner Katze untersuchen zu lassen. Viele Tierhalter schwören auch auf die Hilfe von guten Tierheilpraktikern, die ganzheitliche und sanfte Methoden – speziell auf deine Katze zugeschnitten – anbieten können.

Achte weiterhin darauf, dass deine Katze eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung bekommt und ausreichend Flüssigkeit aufnimmt. Manchmal kann ein Trinkbrunnen Katzen dazu animieren, mehr Wasser zu trinken.

Auch bei der Fellpflege kannst du deine Seniorkatze unterstützen. Oftmals putzen sie sich nicht mehr so ausgiebig wie früher, so dass du lose Haare ausbürsten solltest. Dies massiert zusätzlich angenehm die Haut.

Falls deine Katze nicht mehr gut springen kann, richte ihr ebenerdige Schlafplätze ein, die sie gut erreichen kann.

Veränderungen bemerken

Obacht ist immer geboten bei plötzlichen oder gravierenden Veränderungen, wie beispielsweise starker Gewichtsverlust, anhaltende Appetitlosigkeit oder ungewöhnliche Verhaltensänderungen. Stelle in solchen Fällen deine Seniorkatze einem Tierarzt vor. Tue dies lieber einmal zu viel als zu wenig, da ältere Katzen im Zweifel schneller medizinische Unterstützung benötigen als jüngere.

Das Älterwerden genießen

Auch das Älterwerden birgt einige Vorteile in sich. Die Katze wird ruhiger und ausgeglichener. Aufgrund des abnehmenden Spieltriebs hat sie weniger Flausen im Kopf und wird lieber ein Nickerchen halten, statt das Sofa zu zerkratzen. Gestalte deiner Seniorkatze das Leben so angenehm wie möglich und genieße die gemeinsame Zeit mit ihr. Tausche dich zudem mit anderen Katzenhaltern über ihre Erfahrungen aus; in unserem Katzen-Netzwerk hast du die Möglichkeit dazu.

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