Wo lebt es sich angenehmer: in der Stadt oder auf dem Land? Diese Frage muss jeder individuell für sich selbst beantworten. Was viele Menschen gemeinsam haben, unabhängig davon, wo sie leben, ist ihre Liebe zu Hunden. Hunde als unsere ältesten und treuesten Begleiter machen Menschen allerorten glücklich. Auf dem Land scheint es mit Hund einfacher zu sein als das Leben mit Hund in der Stadt. Aber ist das wirklich so?

Rücksicht und Regeln

Wer mit seinem Hund in der Stadt lebt, wird mit vielerlei Regeln, Geboten und Verboten konfrontiert. Beispielsweise wird in den meisten Städten die Leinenpflicht stark geregelt, so dass dort an so gut wie allen öffentlichen Plätzen Leinenpflicht für Hunde herrscht. Ausnahmen gibt es meist nur auf ausgewiesenen Hundeauslaufflächen. Auf dem Land ist Leinenpflicht nicht automatisch ausgehebelt: Auch hier gelten die Regeln des jeweiligen Bundeslandes zum Anleinen von Hunden.

Leinenpflicht

Hunde wollen nicht nur brav an der Leine gehen, sondern brauchen auch Platz zum Spielen und Toben. Gerade wer mit seinem Hund in der Stadt lebt, ist deshalb auf Hundewiesen angewiesen. Viele Großstädte wie Berlin, Hamburg oder Düsseldorf bieten den Hundehaltern guten Service, indem sie Auslaufflächen zur Verfügung stellen und diese im Internet bekannt geben. München hat sogar eine App dafür. Auf dem Land gestaltet sich dies meist einfacher: Hier können sich Hundehalter viel leichter auf den Weg machen und ihren Hund über Felder und Wiesen toben lassen. Aber Achtung: Auch hier gibt es natürlich Regeln. Felder dürfen ggf. nicht betreten und andere Personen oder Hunde nicht gefährdet werden. Während der Brut- und Setzzeit vom 1. April bis 15. Juli gilt allerorten Anleinpflicht für Hunde. Dies gilt generell auch für manche Waldstücke.

Hundesteuer

Hundesteuer ist in jeder Stadt und Gemeinde fällig. Sie wird auch auf dieser Ebene festgelegt, d.h. jede Gemeinde kann den Betrag für die Hundesteuer individuell wählen. Sie kann zwischen 80 und 150 Euro pro Hund und Jahr betragen. So genannte Kampfhunde werden von fast allen Städten wesentlich höher besteuert und mit bestimmten Auflagen und Voraussetzungen für deren Haltung belegt. Die Steuer für einen sog. gefährlichen Hund kann bis zu 1.000 Euro pro Jahr betragen.

Fazit

Gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis für die Bedürfnisse anderer lassen sich leider nicht immer voraussetzen. Daher sind überall, wo Menschen und Tiere zusammen leben, Regeln und Gesetze notwendig. Dies gilt für die Enge in der Stadt genauso wie für die Weite auf dem Land. Dennoch sollte jeder Hundehalter achtsam sein im Umgang mit seinem Hund und in Bezug auf andere Menschen und Tiere Rücksicht nehmen – in der Stadt und auf dem Land.

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