Nur Fliegen ist schöner? Für Hunde gilt dies eher nicht. Denn von allen möglichen Reisetransportmitteln bedeutet das Reisen per Flugzeug für den Vierbeiner den höchsten Stresslevel. Reisen per Flugzeug mit Hund solltest du nur in Erwägung ziehen, wenn sich keinerlei Alternativen für den Urlaub mit Hund bieten. Für das verlängerte Wochenende zum Beispiel steht der Stress für deinen Hund in keinem Verhältnis. Lasse in diesem Fall den Hund lieber zu Hause betreuen oder steige auf das Auto oder die Bahn um. Für das Fliegen mit Hund gilt: Am besten nur Direktflüge und, vor allem wenn Tiere als Fracht reisen, bedenke unbedingt die Flugdauer. Sprich mit deinem Tierarzt, ob eine leichte Betäubung in Frage kommt und sinnvoll ist. Vor allem, wenn der Hund im Frachtraum reisen muss, ist er extremen Belastungen wie Druckunterschieden, Wartezeiten und der Einsamkeit ausgesetzt. Das gilt es beim Urlaub mit Hund zu überdenken, bevor du Reisen per Flugzeug auf deine Planung setzt.

Frachtraum oder Kabine: Größe und Gewicht entscheiden 

Hunde ab einer bestimmten Größe und Gewicht müssen im Gepäckraum, getrennt von ihren Bezugspersonen, reisen. Schon der Lärm dort ist für die meisten Hunde schwer zu ertragen. Flugreisen mit Hund müssen genau und frühzeitig geplant und die Bestimmungen zur Mitnahme eines Tieres bei den jeweiligen Fluggesellschaften und Zielländern erfragt werden. In den meisten Fällen darf das Tier nur in einer Transportbox mitfliegen, die eine bestimmte Größe nicht überschreiten darf. Gewicht und Größe des Hundes entscheiden, ob der Vierbeiner als Handgepäck mit in den Passagierraum genommen werden kann oder als Fracht im Laderaum ausharren muss. Oft gelten Werte von bis zu acht Kilogramm für Hund einschließlich Transportbox, unter denen der Hund noch als Handgepäck durchgeht. Die Ticketpreise gehen ab zehn Euro aufwärts und können bei bis zu über 100 Euro changieren. Es gelten die jeweiligen Bestimmungen der Airlines.

Handgepäck für den Hund: Das muss mit

Auch und gerade beim Reisen per Flugzeug halte die wichtigsten Utensilien im Handgepäck bereit. Hierzu gehören in erster Linie die Reisedokumente und der Impfpass des Hundes. Führe auch einen Maulkorb mit, denn auch wenn er nicht überall Pflicht ist, kann das Flughafenpersonal auf das Anlegen des Maulkorbs bestehen. Eine Leine ist selbstredend. Führe erforderliche Medikamente für den Hund, Kotbeutel und ein Handtuch für Notfälle mit dir. Packe auch vertraute Gegenstände wie Schmusedecke und Kuscheltier mit ein. Falls dein Hund in der Kabine reisen darf, nimm auch für alle Fälle eine Brechtüte mit. Bachblüten zum Beruhigen können auch nicht schaden. Denn anders als beim Auto- oder Bahnfahren konntest du das Fliegen mit Hund ja nicht üben, und du weißt nicht, wie dein Hund in dieser Situation reagieren wird. Sei pünktlich am Check-In, am besten rund zwei Stunden vor Abflug.

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