Wer einmal dem Charme einer Samtpfote erlegen und Katzenmensch geworden ist, wird es vermutlich immer bleiben. Katzen (Kater natürlich eingeschlossen) sind die beliebtesten Haustiere und in ihrer Zahl den Hunden weit überlegen. Katzenmenschen lieben ihre Katzen heiß und innig; sie sind bester Freund, Lebensberater, Spiel- und Kuschelgefährte. Doch wie ist es um die Liebe unserer Samtpfoten bestellt? Lieben sie uns ebenso sehr wie wir sie? Wie zeigen Katzen ihre Liebe?

Nestwärme

Oft herrscht noch der Eindruck oder die Meinung vor, Katzen seien selbstbewusste Einzelgänger. Selbstbewusst sind sie, doch vielmehr sind sie sehr soziale Tiere, die den Kontakt zu tierischen und menschlichen Gefährten suchen. Schon als neugeborene Kätzchen genießen und brauchen sie die Nähe und Liebe ihrer Mutter und Geschwister. Ein warmes Nest ist für die heranwachsende Katze sowohl für ihre physische als auch psychische Entwicklung von großer Bedeutung.

Körperliche Signale

Im späteren Zusammenleben mit dem Menschen bleibt das Bedürfnis nach Nähe bestehen. Katzen zeigen ihre Zuneigung und Liebe auf vielerlei Weise. Sie schmeicheln um die Beine, schnurren in besonders tiefen Frequenzen und geben Köpfchen. Hierbei genießen sie gern eine sanft über ihren Kopf streichelnde Hand. Nun mag manch einer behaupten, dass Katzen diese Verhaltensweisen an den Tag legen, weil sie etwas haben möchten, beispielsweise Fressen oder ein Leckerli. Das mag sein, dennoch sind diese Signale eindeutige Zeichen von Zuneigung der Katze für ihren Menschen. Sie können sich vertrauensvoll zwischen unseren Beinen hindurch schlängeln und stundenlang tief schlafend neben uns liegen.

Katzen spüren zudem sowohl die physische als auch psychische Verfassung ihres Menschen. Ist er krank oder fühlt sich nicht wohl, suchen Katzen oftmals die Nähe ihrer Bezugsperson und beschnurren diese liebevoll und spenden Liebe und Trost. Dabei bleiben sie sich stets selbst treu. Dies ist es, was die Beziehung zwischen Mensch und Katze so einzigartig und besonders macht. Wenn du als Mensch tief in die Augen deiner Katze schaust, kannst du bis in ihre Seele sehen. Und umgekehrt.

Schmusen als Liebesbeweis

Katzenfell ist unendlich weich, und wer eine Katze neben sich oder auf dem Schoß liegen hat, kann sich kaum beherrschen, sie nicht ständig zu kraulen. Dabei schätzen es Katzen gar nicht, pausenlos beschmust zu werden. Sie benötigen durchaus Zeit für sich, während sie schlafen oder dösen, ohne immer eine menschliche Hand im Pelz zu spüren. Sie zeigen dies durch zunächst feine Signale wie Umdrehen, kurzes (genervtes) Anschauen oder starkes Bewegen des Schwanzes. Erst wenn du diese Zeichen übersiehst oder ignorierst, wird die Katze deutlicher, in dem sie dir mit der Pfote (mit oder ohne Kralle) „eine klebt“ oder einfach aufsteht und den Platz wechselt.

Beobachte deine Katze daher stets genau und studiere ihr Verhalten. So kannst du die Beziehung zu ihr weiter intensivieren, da sich die Mieze von dir verstanden und geliebt fühlt, wenn du richtig auf sie reagierst. Natürlich ist jede Katze anders mit jeweils ihren typischen Charaktereigenschaften und Vorlieben. Auch Rasse und Haltungsform – Wohnungskatze oder Freigänger – spielen eine Rolle.

Wie sagte schon die amerikanische Schriftstellerin Mary E. Wilkins Freeman: „Katzen lieben Menschen viel mehr als sie zugeben wollen, aber sie besitzen so viel Weisheit, dass sie es für sich behalten.“

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